Berichte 2016

Bilanz­un­wirk­same Geschäfts­vorfälle

Die Darstellung der Vor­jahres­werte der Geld­fluss­rechnung wurde an Swiss GAAP FER angepasst.

Finanzielle Zusicherungen (Commitments)

Per 31.12.2016 bestehen folgende finanzielle Zusicherungen:

Zahlungsverpflichtungen

Beträge in TCHF 2017 2016
Zahlungsverpflichtungen für Investitionen > 1 Mio. CHF pro Gesamtvertrag 3’002 1'960
Zahlungsverpflichtungen für Nutzung > 1 Mio. CHF pro Gesamtvertrag 206’961 213'128
Total Zahlungsverpflichtungen 209’963 215'088

Total Zahlungsverpflichtungen

Beträge in TCHF
2017 2016
209’963 215'088

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Bei den Zahlungsverpflichtungen für Nutzungen handelt es sich um die ausstehenden, kumulierten Verpflichtungen von langjährigen Immobilienmietverträgen per 31.12.2017 bis zum Ende der festen Laufzeit.

Langfristige Miet- und Leasingverträge

in TCHF 2017 2016
Fälligkeit kürzer als 1 Jahr 10’457 8'088
Fälligkeit länger als 1 Jahr 196'505 205'039
Total langfristige Miet- und Leasingverträge 206’961  213'128

Total langfristige Miet- und Leasingverträge

in TCHF
2017 2016
206’961  213'128

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Die 206’961 TCHF beziehen sich im Wesentlichen auf Mietverträge und Nutzung von Mobilien im Pay-per-Use Verfahren. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere durch das Auslaufen eines solchen Vertrags bedingt sowie durch den Zeitablauf im Rahmen der festen Laufzeiten.

Die operative Nutzung von Mobilien im Pay-per-Use Verfahren per Ende des Geschäftsjahrs belaufen sich auf 606 TCHF und werden wie folgt fällig in:

Beträge in TCHF 2017 2016
1 Jahr  346  488
2 Jahren  260  346
3 Jahren 260
Total  606  1'094
Beträge in TCHF
Total
 606 

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Eventual­ver­bind­lichkeiten und -forderungen

Im Berichtsjahr konnten mit den Vertragsgemeinschaften der Krankenversicherer einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Lediglich im Falle der tarifsuisse haben die angeschlossenen Versicherer individuell das Recht, von der Vertragslösung der Einkaufsgemeinschaft zurückzutreten. Davon hat die Groupe Mutuel Gebrauch gemacht. Damit wird das Festsetzungsverfahren durch den Regierungsrat des Kantons Zürich weitergeführt; ein folgendes Rekursverfahren ist nicht auszuschliessen. Für ein allfälliges Rückzahlungsrisiko bei der Groupe Mutuel hat das USZ Rückstellungen ab dem Jahr 2012 gebildet. Für die Abschätzung des Risikos wurden Szenarien berechnet und mit Wahrscheinlichkeiten unterlegt.

Für die erzielten Einigungen rechnet das USZ 2018 mit Rückerstattungen an Versicherer und Herkunftskantone der Patienten von rund 100 MCHF.

Zum Abschlusszeitpunkt wurden die offenen Haftpflichtfälle geprüft. Die Beurteilung dieser Fälle hat ergeben, dass die Deckungslimiten der Haftpflichtversicherung nicht überschritten werden.

Des Weiteren existieren personalrechtliche Rückforderungen. Die Wahrscheinlichkeit einer juristischen Durchsetzung dieser Forderungen wird jedoch als unwahrscheinlich eingeschätzt.

Im Berichtsjahr hat ein medizinisches Grossgerät einen Wasserschaden erlitten aufgrund Wasseraustritt auf einer Baustelle. Der Schaden war nicht reparabel, und das defekte Gerät musste dringend durch ein neues ersetzt werden. Die Haftungsfrage sowie der Umfang des Schadenersatzes waren per 31.12.2017 noch nicht geklärt. Die Kosten für die Ersatzbeschaffung des Geräts beliefen sich auf rund 2.35 MCHF. Hinzu kamen Installationskosten sowie Umsatzeinbussen im Umfang von rund 1.5 MCHF. Aufgrund der Unsicherheit bei der Abklärung der Haftung sowie der Schätzung des Schadens wurde keine Forderung bilanziert.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Bis zum Zeitpunkt der Genehmigung der Jahresrechnung durch den Spitalrat sind keine Ereignisse eingetreten, die eine Anpassung des Vermögenswerts erforderlich machen würden.

Die vorliegende Jahresrechnung wurde vom Spitalrat am 31. Januar 2018 verabschiedet. Es sind bis zu diesem Zeitpunkt keine wesentlichen Ereignisse bekannt, die die Jahresrechnung 2017 massgeblich beeinflussen könnten.